Wie Gründerin Janine Große-Beck WordPress-Nutzern das lästige Verbinden von Tools abnimmt. Vor zwölf Monaten hatte Gründerin Janine Große-Beck eine Idee, von der sie zunächst niemandem erzählte. Heute steht ihr Startup Nodest wenige Wochen nach einem Soft-Launch. Der Weg dorthin zeigt, wie viel zwischen einer ersten Idee und einem fertigen Produkt liegt.

Eine immer wiederkehrende Frage als Ausgangspunkt 

Janine Große-Beck ist seit rund 15 Jahren selbstständige WordPress-Entwicklerin und wurde für ihre Arbeit bereits zweimal unter die Top 3 der besten deutschen WordPress-Freelancer gewählt. Über 700 Projekte hat sie in dieser Zeit umgesetzt, für Unternehmen wie Mercedes-Benz, Ikea, Coca-Cola oder den Frankfurter Flughafen. Eine Frage begleitete sie dabei fünfzehn Jahre lang immer wieder: „Kann man das eine Tool nicht mit dem anderen verbinden?“ 

Individualprogrammierung ist für viele kleine Unternehmen zu teuer, gerade dort, wo Automatisierung den größten Nutzen hätte. Gleichzeitig haben generische Automatisierungsplattformen selten eine tiefe WordPress-Anbindung und es fehlt oft an Integrationen europäischer Tools. Aus dieser Lücke entstand Nodest

Was Nodest kann 

Die SaaS-Plattform verbindet verschiedene Tools miteinander und automatisiert die Arbeitsschritte dazwischen, ganz ohne eine Zeile Code. Nutzerinnen und Nutzer bauen ihre Workflows in einem visuellen Editor zusammen, inklusive mehrstufiger Abläufe mit Bedingungen und fertigen Vorlagen für Standardfälle. Fehler werden direkt im Dashboard sichtbar und nachvollziehbar. 

Neben dem Editor für wiederkehrende Prozesse gibt es eine MCP-Schnittstelle für alles Situative. Über dieses Protokoll lassen sich KI-Assistenten wie Claude, ChatGPT oder Cursor mit Nodest verbinden und können direkt mit den angebundenen Tools arbeiten. 

Zu den bereits angebundenen Anwendungen zählen unter anderem WordPress, WooCommerce, Gravity Forms, Fluent Forms, Easy Digital Downloads, MemberPress, Notion, Brevo, Mailchimp, Asana, Monday.com, Linear sowie OpenAI und Google Gemini. Erste Partnerschaften sind bereits mit Gravity Forms (rund 1 Million Installationen) und Fluent Forms (über 700.000 Installationen) entstanden. Auch für den WooCommerce Marketplace ist Nodest bereits als Vendor zugelassen, die Prüfung für die Listung läuft aktuell noch. 

Die Zielgruppe: WordPress-Nutzerinnen und -Nutzer, Freelancer und Agenturen, ein Markt, auf dem WordPress weltweit rund 41 Prozent aller Websites antreibt. Das Modell ist SaaS mit Freemium-Ansatz. 

Erste Erfolge sichtbar machen 

Wer mitten in der Gründung steckt, merkt vom eigenen Fortschritt oft wenig. Für Janine Große-Beck ist dabei das Team von Solingen.Business ein wichtiger Rückhalt. Im letzten Jahr schloss sie erfolgreich das Förderprogramm bergsteiger-accelerator ab und pitchte ihre Idee auf der Abschlussveranstaltung, dem Demo Day. Seither ist sie fester Bestandteil des Solinger Startup-Ökosystem und des Coworking Spaces coworkit. 

Aktuell sucht Gründerin Janine Große-Beck noch Kontakte zu Tech-Blogs und der WordPress-Community. Wer Kontakte hat oder Nodest begleiten möchte, kann sich direkt bei Nodest oder bei uns, Solingen.Business melden.