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Solinger „Eigengewächse“ kommen gut an

27. Oktober 2022

Pflanzkübel aus heimischem Holz bleiben über den Winter – Weiteres Produkt geplant

Ein Produkt aus und für Solingen: Die etwa 30 Pflanzkübel in Solingen-Mitte kommen sehr gut an. Das Innenstadtmanagement hat viel positives Feedback zu den Kübeln bekommen. Auch sind viele nach wie vor in einem guten Zustand – daher bleiben sie Bestandteil des Straßenbildes. Dafür werden die Pflanzkübel nun winterfest gemacht. Ursprünglich sollten die Kübel nur den Sommer über dort stehen. Seit „Mitte blüht auf“ im Mai verschönern sie die Innenstadt. Vor dem Stadtfest wurden die Kübel im Bereich Fronhof, Kirchgasse und Obere Hauptstraße aufgestellt.

Die Pflanzkübel sollen im Rahmen des städtebaulichen Entwicklungskonzepts „City 2030″ die Innenstadt begrünen und aufwerten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lebenshilfe haben die Baukästen aus Solinger Holz zusammengesetzt. Befüllt wurden sie mit Substrat aus der Kompostierungsanlage der Entsorgungsbetriebe. Gießpatinnen und -paten haben die Pflege der Kübel und der Pflanzen übernommen und sie so gut über den heißen Sommer gebracht. Zudem stehen die Kübel auch in einigen Kitas, die sie kostenfrei erhalten haben. Die Pflanzkübel sind somit rundum „Eigengewächse“ der Stadt Solingen. Sie sind Teil des Projekts „Holz aus Solingen – von uns, für uns“. Die Idee dazu stammt von der Wirtschaftsförderung Solingen in Kooperation mit dem Stadtdienst Natur und Umwelt und den Technischen Betrieben Solingen. Heimische Fichten, die in den vergangenen Jahren der Dürre und dem Borkenkäfer zum Opfer fielen, werden nun nicht mehr in die weite Welt verkauft, sondern für lokale und regionale Projekte verwendet. Aus diesem Holz sind auch die Hochbeete produziert worden, komplett „made in Solingen“. Bürgerinnen und Bürger können die Kästen beim Sägewerk Stricker in Burg kaufen.

Das nächste Produkt aus Solinger Holz ist bald verfügbar. Die Holzbrettchen aus Solinger Holz werden von einem Solinger Solo-Selbstständigen gefertigt. Auf den Brettchen sind Koordinaten und der Herkunfts-Stadtteil eingebrannt. Die Wirtschaftsförderung hatte die Idee dazu.

„Das Projekt zeigt, dass lokale Wertschöpfung gelingen kann – zudem mit einem Naturprodukt“, sagt Solingens Planungsdezernent Andreas Budde. „Aus einem heimischen Rohstoff wird ein tolles Produkt gefertigt, von dem Solingerinnen und Solinger sowie die Gäste der Stadt profitieren.“

 

Text & Titelbild (C) Pressestelle Stadt Solingen