Die EXPO REAL 2026 in München ist für Solingen.Business mit einer positiven
Bilanz zu Ende gegangen. Vom 5. bis 7. Oktober präsentierte die Wirtschaftsförderung der Klingenstadt aktuelle Gewerbeimmobilien, Entwicklungsprojekte und Investitionsmöglichkeiten. Als offizieller Mitaussteller und Partner am Gemeinschaftsstand des Landes Nordrhein-Westfalen konnte Solingen dabei seine Präsenz auf einer der wichtigsten europäischen Fachmessen für Immobilien und Investitionen deutlich stärken.
Der NRW-Gemeinschaftsstand bot eine attraktive Plattform, um Solingen in einem starken regionalen und landesweiten Umfeld zu präsentieren und unmittelbar mit weiteren Partnern und Mitausstellern ins Gespräch zu kommen. Besonders der Austausch mit NRW.BANK und NRW.URBAN sowie zahlreichen weiteren Akteuren eröffnete neue Anknüpfungspunkte für zukünftige Projekte und Kooperationen. „Die Entscheidung, uns gemeinsam mit der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft und den Wirtschaftsförderungen aus Remscheid und Wuppertal als offizielle Partner am Gemeinschaftsstand des Landes Nordrhein-Westfalen zu beteiligen, hat sich als richtig und wichtig erwiesen. Die Menge und vor allem die Qualität der Gespräche haben unsere Erwartungen bestätigt. Gleichzeitig hat die gemeinsame Präsenz für eine deutlich höhere Sichtbarkeit Solingens als Wirtschafts- und Investitionsstandort gesorgt“, bilanziert Achim Willke, Geschäftsführer von Solingen.Business.
Inhaltlich standen die aktuellen Herausforderungen der Immobilien- und Stadtentwicklung im Mittelpunkt vieler Gespräche. Eine zentrale Frage lautete: Wie können Projektentwicklung und Bauen wieder einfacher, schneller und wirtschaftlicher werden? Dabei wurde deutlich, dass mehr Pragmatismus, verlässliche Rahmenbedingungen und effizientere Verfahren notwendig sind, um Investitionen und Projekte auch unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen zu ermöglichen. Gerade vor dem Hintergrund angespannter kommunaler Haushalte gewinnt die Frage nach
tragfähigen Rahmenbedingungen für private und öffentliche Investitionen weiter an Bedeutung. Neben dem allgemeinen Austausch über die Rahmenbedingungen für Investitionen und Projektentwicklung standen auch konkrete Vorhaben in Solingen im Mittelpunkt der Gespräche. Solingen.Business nutzte die EXPO REAL gezielt, um ausgewählte Entwicklungsprojekte und Standortpotenziale vorzustellen und mit potenziellen Investoren, Projektentwicklern und weiteren Partnern über konkrete Perspektiven ins Gespräch zu kommen. Im Fokus standen dabei, unter anderem, die folgenden Projekte:
– Der Change.Campus, der sich zu einem zukunftsorientierten Innovations- und Gewerbestandort mit den Schwerpunkten zirkuläre Nachhaltigkeit, intelligente Produktion und neue Mobilität entwickelt.
– Impulse für die Innenstadtentwicklung wurden diskutiert. Im persönlichen Austausch ging es dabei insbesondere um mögliche Nutzungen, Investitionsperspektiven und die Frage, wie aus vorhandenen Standortpotenzialen konkrete Projekte entstehen können.
– Auch die Quartiersentwicklung auf der Ostseite des Solinger Hauptbahnhofs (der sogenannte IT.Campus) wurde thematisiert. Für das Areal wird derzeit ein städtebauliches Qualifizierungsverfahren vorbereitet, das die Grundlage für ein zukunftsorientiertes Quartier mit hochwertigen Arbeitsplätzen, neuen Gewerbe und Dienstleistungsnutzungen schaffen soll.
– Ergänzend gab es Gespräche zu den geplanten Gewerbegebieten Schrodtberg und Fürkeltrath II, mit denen auf die hohe Nachfrage nach verfügbaren Unternehmensflächen reagiert wird. Beide Standorte sollen planungsrechtlich vollständig vorbereitet und baureif entwickelt werden, um Unternehmen schnelle Ansiedlungs- und Entwicklungsperspektiven zu bieten.
Ein besonderer Programmpunkt in diesem Jahr war die Podiumsdiskussion „Impulse 2033 – Perspektiven einer vitalen Region“ am NRW-Gemeinschaftsstand. Wuppertals Oberbürgermeisterin Miriam Scherff, Remscheids Oberbürgermeister Sven Wolf und Sebastian Greif, Vorsitzender des Vorstands der Stadt-Sparkasse Solingen, diskutierten über Perspektiven für die Entwicklung der Region. Dabei wurde deutlich: Die Zukunft der Städte und der Region lässt sich nicht isoliert betrachten. Gemeinsame Perspektiven, gute Rahmenbedingungen und die Bereitschaft, Entwicklung über Stadtgrenzen hinweg gemeinsam zu gestalten, sind entscheidend. Teil der Solinger Delegation waren neben dem Team von Solingen.Business Julia Anneke Kunz, Geschäftsführerin der SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Solingen GmbH & Co. KG, Sebastian Greif, Vorsitzender des Vorstands der Stadt-Sparkasse Solingen, sowie Maximilian Friedrich, Referent des Oberbürgermeisters. Damit waren vor Ort unterschiedliche Kompetenzen für Gespräche über Immobilien, Stadtentwicklung, Finanzierung und konkrete Projektvorhaben vertreten.
„Für uns war die EXPO REAL vor allem eine Plattform für den persönlichen Austausch. Wir haben viele Gespräche geführt, bestehende Kontakte vertieft und neue Kontakte geknüpft. Das schafft konkrete Anknüpfungspunkte für die weitere Entwicklung des Standorts Solingen“, fasst Achim Willke den Messeauftritt

